In diesem spannenden Artikel stellen wir Business-Inhaberin Jennifer de Haven und ihren Weg ins Business vor.
Wie bist du zu deinem heutigen Business gekommen?
Ich komme ursprünglich aus der Lehre. Als gelernte und studierte Dozentin in New York habe ich über viele Jahre hinweg Bildungsinhalte entwickelt und Menschen Wissen strukturiert vermittelt – auch in internationalen Kontexten. Dabei habe ich früh gesehen, dass sich Arbeitsmärkte und Anforderungen schneller verändern, als klassische Ausbildungssysteme mithalten können.
Der nächste logische Schritt war, dieses Wissen in die Praxis zu überführen. Ich habe begonnen, digitale Werbung nicht nur zu lehren, sondern selbst umzusetzen – zunächst projektbasiert, später mit einer eigenen Agentur. So konnte ich Plattform-Logiken, Algorithmen, Targeting-Optionen und Tracking-Systeme nicht nur theoretisch erklären, sondern unter realen Marktbedingungen anwenden und optimieren.
Diese Kombination aus Lehre und eigener Umsetzung hat mein heutiges Business geprägt. Ich verbinde didaktische Struktur mit praktischer Erfahrung aus laufenden Kampagnen, echten Kundenprojekten und messbaren Ergebnissen. Genau diese Verbindung fehlte vielen Menschen, die sich im digitalen Marketing selbstständig machen wollen: Entweder gab es Theorie ohne Praxis – oder Praxis ohne sauberen Lernaufbau.
Aus dieser Lücke heraus entstand mein heutiges Business. Ich bilde Menschen aus, die digitale Werbung professionell beherrschen wollen, und begleite sie dabei, das Gelernte direkt in der Praxis umzusetzen – bis hin zum Aufbau der eigenen Agentur oder zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Unternehmen.
Kurz gesagt: Mein Weg führte von der Lehre in die Umsetzung – und genau diese Verbindung gebe ich heute weiter.
Gab es einen bestimmten Moment oder Auslöser, der dich in diese Richtung geführt hat?
Ja, diesen Moment gab es – Der Wendepunkt kam, als ich gesehen habe, wie schnell und skalierbar digitale Systeme wirklich wirken können. Innerhalb von drei Tagen haben wir für ein Unternehmen 127 qualifizierte Leads generiert. Kein Zufall, kein Glück, sondern saubere Struktur, klare Zielgruppenlogik und ein System, das vom Algorithmus getragen wurde.
In diesem Moment wurde mir endgültig klar, welches Potenzial in digitaler Werbung steckt – nicht theoretisch, sondern wirtschaftlich. Ich habe gesehen, wie Unternehmen innerhalb kürzester Zeit Sichtbarkeit, Nachfrage und Wachstum aufbauen können, wenn sie verstehen, wie Algorithmen, Push- und Pull-Mechanismen und datenbasierte Kampagnen zusammenspielen.
Dieser Erfolg hat etwas Entscheidendes ausgelöst: Ich wollte dieses Wissen nicht nur selbst anwenden, sondern systematisch weitergeben. Nicht als Trick oder Geheimformel, sondern als reproduzierbaren Prozess, den Menschen lernen und verantwortungsvoll einsetzen können.
Ab diesem Punkt war klar: Digitale Werbung ist kein „Marketing-Thema“, sondern ein skalierbares Geschäftsmodell – für Unternehmen und für Menschen, die sich mit diesen Fähigkeiten selbstständig machen wollen. Und genau daraus ist mein heutiger Fokus entstanden.
Wie würdest du deinen Weg beschreiben – eher geradlinig oder eher steinig?
Mein Weg war nicht geradlinig, sondern aufbauend. Jeder Schritt hat den nächsten vorbereitet – von ersten Leads bis zu großen Reichweiten, von Einzelprojekten bis zu strategischer Positionierung für Budnestagswahlen. Genau diese Erfahrung gebe ich heute weiter.
Ich habe mit kleinen Unternehmen begonnen, die sichtbar werden wollten, mehr Kunden brauchten und im digitalen Wettbewerb kaum Chancen sahen. Flugschulen, lokale Anbieter, mittelständische Betriebe – überall dort, wo digitale Werbung plötzlich den Unterschied gemacht hat. Mit der Zeit kamen größere Aufgaben hinzu. Kampagnen mit höherer Verantwortung, größerer Reichweite und klarer politischer, wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Wirkung – bis hin zur Begleitung groß angelegter digitaler Kampagnen wie im Umfeld der Bundestagswahl 2021. Parallel habe ich Unternehmen dabei unterstützt, ihre Markenbekanntheit auszubauen, digitale Marktanteile zu gewinnen und sich im direkten Vergleich zu Wettbewerbern klarer zu positionieren.
Steinig war der Weg nicht im Sinne von Rückschlägen, sondern anspruchsvoll im Sinne von Lernkurven. Jedes Projekt hat neue Anforderungen gestellt: andere Zielgruppen, andere Budgets, andere Erwartungen. Genau das hat meinen Blick geschärft – für Systeme, die nicht nur kurzfristig funktionieren, sondern unter realen Marktbedingungen skalieren.
Heute verbinde ich diese Erfahrung aus kleinen und großen Projekten bewusst. Ich weiß, wie digitale Werbung für lokale Unternehmen Wirkung entfaltet – und wie sie auf Marken- und Kampagnenebene skaliert wird. Diese Bandbreite macht meinen Weg aus.
Wie lange hat es gedauert, bis dein Business wirklich Form angenommen hat?
Es war kein Punkt, an dem plötzlich „alles fertig“ war – sondern ein klarer Entwicklungsprozess. Die ersten sichtbaren Ergebnisse kamen relativ schnell, sobald die Systeme standen und die Mechaniken verstanden waren. Kampagnen haben funktioniert, Leads kamen rein, Unternehmen konnten skalieren, Verträge verlängert werden. Aber bis daraus ein stabiles, wiederholbares Business wurde, hat es Zeit gebraucht.
Rückblickend würde ich sagen: Die fachliche Grundlage war innerhalb weniger Monate gelegt. Das Business hat dann über einen längeren Zeitraum Form angenommen, weil ich parallel getestet, optimiert und Verantwortung in immer größeren Projekten übernommen habe – von kleineren Unternehmen bis hin zu großvolumigen Kampagnen.
Entscheidend war dabei nicht Geschwindigkeit, sondern skalierbare Resilienz & Substanz. Ein Business entsteht nicht durch einzelne Erfolge, sondern durch Prozesse, saubere Systeme und die Fähigkeit, Ergebnisse reproduzierbar zu machen. Genau dieser Aufbau – Schritt für Schritt, mit wachsender Verantwortung – hat mein Business wirklich tragfähig gemacht.

Wie bist du an deine ersten Kund:innen gekommen?
Meine ersten Kund:innen habe ich mir aktiv selbst aufgebaut. Ich habe nicht darauf gewartet, gefunden zu werden, sondern bin gezielt auf Unternehmen zugegangen, bei denen ich klaren digitalen Bedarf gesehen habe.
Ich habe Unternehmen direkt angesprochen, Gespräche geführt und konkrete Ansätze aufgezeigt, wie digitale Werbung ihnen helfen kann – sei es bei der Kundengewinnung, bei mehr Sichtbarkeit oder beim Skalieren ihres Angebots. Entscheidend war dabei nicht Verkaufen um jeden Preis, sondern fachlich sauber zu erklären, was möglich ist und wie Ergebnisse realistisch erzielt werden können.
Diese direkte Ansprache war bewusst gewählt. Sie hat mir nicht nur die ersten Kund:innen gebracht, sondern auch wertvolle Praxiserfahrung: echte Anforderungen, echte Budgets und echte Verantwortung. Aus diesen ersten Kontakten sind langfristige Zusammenarbeit und auch Weiterempfehlungen entstanden.
Rückblickend war dieser Weg wichtig, weil ich dadurch mein Business von Anfang an praxisnah, ergebnisorientiert und langfristig aufgebaut hat, anstelle schnelle und falsche 10K Versprechen die in Wahrheit nur ein einziger Jahresvertrag sind.
Was hat sich im Laufe der Zeit in deiner Arbeit mit Kund:innen verändert oder weiterentwickelt?
Meine Arbeit hat sich von der reinen Vermittlung von Meta Ads hin zu einer ganzheitlichen Begleitung in die digitale Selbstständigkeit entwickelt – fachlich fundiert, mental stärkend und mit Wirkung über die einzelne Person hinaus.
Im Laufe der Zeit hat sich meine Arbeit mit den Teilnehmenden der Akademie deutlich weiterentwickelt – nicht nur fachlich, sondern auch auf menschlicher Ebene. Anfangs stand vor allem die technische Umsetzung von Meta Ads im Fokus: Kampagnen aufsetzen, Automatisierungen nutzen, erste Ergebnisse erzielen.
Heute geht es um deutlich mehr. Wir begleiten Menschen dabei, sich wirklich in ihre Selbstständigkeit hineinzuwachsen. Das bedeutet, an sich zu glauben, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst als kompetente Ansprechperson für Unternehmen zu sehen. Denn selbst die besten KI-gestützten Systeme und Automatisierungen bleiben wirkungslos, wenn jemand sich innerlich nicht zutraut, sichtbar zu werden und Entscheidungen zu treffen.
Deshalb ist die mentale Entwicklung ein fester Bestandteil der Ausbildung. Wir arbeiten daran, innere Blockaden abzubauen, Klarheit zu schaffen und eine unternehmerische Haltung zu entwickeln – nicht laut oder künstlich, sondern stabil, reflektiert und belastbar.
Was mich besonders freut: Viele Teilnehmende verändern nicht nur ihre berufliche Situation, sondern wirken auch nach außen. Sie inspirieren andere, werden zu Vorbildern in ihrem Umfeld und tragen diese positive Veränderung weiter – in Unternehmen, Teams und Familien.
Gab es Phasen, in denen du gezweifelt hast – und was hat dir geholfen, dranzubleiben?
Mich hat nicht das Festhalten an einem Ziel getragen, sondern das Weitergehen für und die Dankbarkeit meiner Kunden und Studenten – und die Gewissheit, dass echte Erfolge, die man teilt, die stärkste Motivation sind.
Mich hat es getragen zu sehen, wie Dinge, die für mich mit der Zeit zur fachlichen Selbstverständlichkeit geworden waren, für andere echte Durchbrüche bedeuteten:
Pixel und Algorithmen, die plötzlich 24/7 zuverlässig arbeiteten.
Leads, die kontinuierlich auf den Handys von Unternehmen eingingen.
Kund:innen, die überrascht waren, weil sie bereits nach wenigen Minuten persönlich kontaktiert wurden – und mit einem echten Wow-Effekt auf diese Geschwindigkeit und Nähe reagierten.
Besonders kraftvoll war es, die Entwicklung meiner Studierenden zu erleben. Menschen, die ohne Plan gestartet sind – und dann ihren ersten Lead, ihr erstes Zertifikat oder ihren ersten Vertrag gefeiert haben. Diese Momente gemeinsam zu sehen und zu begleiten, hat mir immer wieder gezeigt, wie viel Wirkung in dem steckt, was wir aufbauen.
Gerade nach eigenen Grenzerfahrungen (Chemobeahndlung in 2016 damals noch in New York) war mir deutlich, wie entscheidend Stabilität, funktionierende Systeme und echte Selbstwirksamkeit sind. Zu wissen, dass etwas trägt – auch dann, wenn das Leben nicht vollständig planbar ist. Diese Erkenntnis prägt meine Arbeit bis heute und ist fest in der Akademie verankert, unter anderem in unserem 7-Levels-Deep-Mindset-Modul. Dort geht es nicht um oberflächliche Motivation, sondern um bewusstes, positives Denken, konsequentes Handeln und den strukturierten Aufbau einer langfristigen Selbstständigkeit – Schritt für Schritt, realistisch und tragfähig.
Das Herz der Akademie ist es, Menschen zu zeigen, wie sie digitale Werbung gezielt einsetzen können, um sich mehr Freiheit im eigenen Leben zu schaffen. Nicht nur Anzeigen zu schalten, sondern zu verstehen, wie Reichweite, Leads und Systeme so aufgebaut werden, dass daraus echte Selbstständigkeit entstehen kann.
Dabei geht es um mehr als Kampagnen oder Zahlen. Es geht darum, Sicherheit in der eigenen Kompetenz zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Schritt für Schritt etwas Eigenes aufzubauen – eine Selbstständigkeit, die zum eigenen Leben passt.
Wir helfen Menschen, digitale Werbung sinnvoll zu lernen und anzuwenden, sich weiterzuentwickeln und ihr Potenzial zu entfalten – mit Klarheit, Struktur und ehrlicher Begleitung. Nicht schneller als sinnvoll, sondern so, dass das Erreichte bleibt und sich langfristig stabil und skalierbar weiterentwickeln lässt. Dafür bieten wir einen praxisnahen Einstieg in die digitale Werbung – als Grundlage für nachhaltige Selbstständigkeit und unternehmerische Freiheit.

