So kam Vertriebsleiterin von Harzspots Sabrina Faller zu ihrem Business

Vertriebsleiterin von Harzspots Sabrina Faller

Der Weg von Sabrina Faller in ihr heutiges Business begann offiziell während ihrer Elternzeit – und doch wurde die Grundlage dafür schon deutlich früher gelegt. Während dieser Phase nutzte sie die Zeit bewusst für intensive Weiterbildung. Jede ihrer drei Elternzeiten investierte sie in hochwertige Coachings rund um Marketing, Prozesse und Digitalisierung. Was zunächst als persönliches Interesse begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer klaren beruflichen Perspektive.

Vom Ausbildungsstart zur eigenen Positionierung

Während der Ideenfindung wurde ihr irgendwann bewusst, wie stimmig alles zusammenpasste. Die Inhalte, die sie gelernt hatte, ergänzten sich logisch. Sie erkannte, dass sie ihr gesamtes Wissen nun nicht mehr nur theoretisch verstehen, sondern praktisch anwenden und erproben konnte. Dieser Moment war der Übergang von Weiterbildung zur Umsetzung.

Die eigentliche Basis entstand jedoch bereits während ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Schon dort arbeitete sie intensiv im Bereich Social Media Marketing. Im gesamten dritten Lehrjahr verantwortete sie eigenständig das Recruiting über Social Media und führte Bewerbungsgespräche. Dadurch erlebte sie früh, welchen Einfluss digitale Sichtbarkeit auf Wachstum und Personalgewinnung haben kann.

Diese Kombination aus früher Praxiserfahrung und gezielter Weiterbildung legte den Grundstein für ihr heutiges Business.

Der Wendepunkt: Familie als Perspektivwechsel

Ja, es gab einen klaren Auslöser, der Sabrina Faller in Richtung Selbstständigkeit geführt hat – ihre Familie. Mit drei Kindern verändert sich der Blick auf Arbeit, Zeit und Prioritäten grundlegend. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Karrierewege, sondern um Vereinbarkeit, Flexibilität und Gestaltungsspielraum.

Für sie bedeutet Selbstständigkeit vor allem Freiheit. Nicht im Sinne von weniger Arbeit, sondern im Sinne von selbstbestimmter Organisation. Gerade das Arbeiten im Homeoffice schafft Möglichkeiten, die in klassischen Strukturen oft fehlen. Der Weg zur Arbeit entfällt, Zeit kann effizienter genutzt werden, Abläufe lassen sich individueller planen.

Besonders in unvorhergesehenen Situationen zeigt sich für sie der Wert dieser Flexibilität. Wenn die Kita kurzfristig geschlossen ist oder ein Kind krank zu Hause bleibt, bleibt sie dennoch handlungsfähig. Entscheidungen können angepasst, Termine verschoben oder neu strukturiert werden, ohne dass das gesamte System ins Wanken gerät.

Dieser Perspektivwechsel – weg von starren Arbeitsmodellen hin zu eigenverantwortlicher Gestaltung – war für sie ein entscheidender Schritt. Die Selbstständigkeit wurde damit nicht nur zu einer beruflichen Entscheidung, sondern zu einer bewussten Lebensgestaltung.

Steinige Umwege als Fundament

Sabrina Faller beschreibt ihren Weg klar als eher steinig als geradlinig. Es gab Phasen, in denen vieles vielversprechend wirkte – und dann doch anders verlief als geplant. Früher war sie Führungskraft in zwei MLM-Systemen und dort sehr erfolgreich. Sie baute Strukturen auf, führte Teams und sammelte wertvolle unternehmerische Erfahrung.

Doch beide Unternehmen verkalkulierten sich wirtschaftlich. Was zunächst wie ein massiver Rückschlag wirkte, stellte sie vor neue Fragen. Sicherheit und Perspektive veränderten sich – und damit auch ihre eigene Ausrichtung.

Rückblickend erkennt sie, dass genau diese Phase ein Wendepunkt war. Ohne diesen Einschnitt wäre vermutlich nicht der Impuls entstanden, eigene Dienstleistungen aufzubauen und unabhängig zu agieren.

Nach einem umfangreichen Coaching im Bereich Prozesskettenmanagement und Marketing wurde ihr klar, wie viel fundiertes Wissen sie inzwischen aufgebaut hatte. Die Kombination aus praktischer Erfahrung, Führungsverantwortung und strategischem Know-how eröffnete ihr eine neue Richtung.

Der steinige Weg wurde damit zum Fundament für ihre heutige Selbstständigkeit – nicht trotz der Rückschläge, sondern gerade wegen ihnen.

Vertriebsleiterin von Harzspots Sabrina Faller

Von den ersten Aufträgen zur Stabilität

Bis ihr Business wirklich Form angenommen hat, vergingen etwa sechs bis zwölf Monate. Die Anfangsphase war geprägt von Aufbauarbeit, Lernprozessen und bewussten Entscheidungen. Gerade zu Beginn nahm Sabrina Faller viele Aufträge deutlich unter ihrem eigentlichen Wert an. Für sie war das eine strategische Investition: Erfahrung sammeln, Prozesse testen und vor allem Referenzen aufbauen.

Diese Zeit war wichtig, um Sicherheit in der Umsetzung zu gewinnen und ein stabiles Fundament zu schaffen. Statt sofort maximale Preise anzusetzen, entschied sie sich bewusst für Wachstum durch Praxis. Mit jedem Projekt gewann sie Klarheit, Routine und Vertrauen in die eigene Leistung.

Heute zahlt sich diese Phase aus. Ihr Business läuft stabil, Strukturen sind etabliert und die Positionierung ist klar. Besonders wertvoll ist für sie, dass sie ihre Elternzeit mittlerweile ohne finanzielle Sorgen genießen kann.

Die anfängliche Aufbauphase war intensiv, aber sie hat sich langfristig ausgezahlt – und bildet die Grundlage für die Stabilität, die sie heute erlebt.

Die ersten Kund:innen – durch konsequente Umsetzung

Ihre ersten Kund:innen gewann Sabrina Faller genau so, wie sie es auch ihren Auftraggebern empfiehlt: durch konsequente Umsetzung des eigenen Marketingwissens. Statt auf große Budgets oder externe Unterstützung zu setzen, baute sie ihre Sichtbarkeit Schritt für Schritt organisch auf.

Sie nutzte Social Media strategisch, positionierte sich klar und zeigte regelmäßig ihre Expertise. Dadurch entstanden erste Anfragen ganz ohne bezahlte Werbung. Vertrauen wuchs über Inhalte, Präsenz und klare Kommunikation. Diese organische Phase half ihr nicht nur beim Kundengewinn, sondern auch dabei, ihre eigene Strategie in der Praxis zu testen und zu optimieren.

Mittlerweile arbeitet sie zusätzlich mit Werbeanzeigen, um gezielt warme Leads zu generieren. Durch bezahlte Reichweite kann sie ihre Zielgruppe strukturierter ansprechen und Anfragen planbarer steuern.

Der Kern bleibt jedoch derselbe: Sichtbarkeit entsteht durch Strategie, Klarheit und Kontinuität – unabhängig davon, ob organisch oder mit Ads unterstützt.

Von Erfahrung zu messbaren Ergebnissen

Im Laufe der Zeit hat sich vor allem eines deutlich weiterentwickelt: die Expertise von Sabrina Faller – und die daraus resultierenden Ergebnisse. Mit zunehmender Erfahrung wurden Strategien präziser, Prozesse effizienter und Kampagnen wirkungsvoller.

Besonders sichtbar wird diese Entwicklung am Beispiel von Harzspots. Was einst mit rund 40.000 Views im Monat begann, ist inzwischen auf konstant über 2,3 Millionen monatliche Aufrufe gewachsen. Hinzu kommen mehr als 25.000 Follower. Diese Zahlen stehen nicht nur für Reichweite, sondern für konsequent umgesetzte Strategien, kontinuierliche Optimierung und langfristiges Denken.

Genau diese Erfahrungen fließen direkt in ihre Arbeit mit Kund:innen ein. Sie spricht nicht aus theoretischem Wissen, sondern aus nachweisbarer Praxis. Die Strategien, die sie empfiehlt, hat sie selbst angewendet, getestet und skaliert.

Unternehmen, die mit ihr im Marketing zusammenarbeiten, profitieren somit von realen Wachstumsprozessen – von Erkenntnissen, die nicht aus Lehrbüchern stammen, sondern aus konkreten Projekten mit messbaren Ergebnissen.

Zweifel als Teil des Weges

Natürlich gab es auch bei Sabrina Faller Phasen des Zweifelns. Unternehmertum bedeutet Verantwortung, Unsicherheit und Entscheidungen, deren Ausgang nicht immer planbar ist. Zweifel gehören für sie deshalb nicht zu den Ausnahmen, sondern zum Prozess.

Was ihr in solchen Momenten geholfen hat, war vor allem ihre klare Vision. Sie wusste, warum sie diesen Weg eingeschlagen hat – nicht nur beruflich, sondern auch familiär. Ihre Familie erinnert sie bis heute daran, wofür sie arbeitet und welche Freiheit und Flexibilität sie sich damit schafft.

Ein weiterer entscheidender Faktor war das Feedback ihrer Kund:innen. Immer wieder erhielt sie Rückmeldungen, die ihr verdeutlichten, welches Wissen und welches Potenzial sie mitbringt. Aussagen wie „Das musst du unbedingt weitergeben“ haben sie darin bestärkt, ihre Expertise nicht nur anzuwenden, sondern auch als eigene Dienstleistung weiterzugeben.

Aus diesen Rückmeldungen entstand letztlich der nächste Schritt in ihrer Selbstständigkeit. Zweifel waren da – doch Vision, familiärer Rückhalt und positive Resonanz haben ihr geholfen, dranzubleiben.

Lesen Sie hier mehr über Sabrinas Arbeit.

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